In einer aktuellen Studie für die Automobilzulieferindustrie untersucht Miebach Consulting das Trendthema „Kooperation in der Supply-Chain“. Im Vordergrund stehen Umsetzungsstrategien und Entwicklungspotentiale.
Frankfurt am Main. Juli 2010. Die Ergebnisse einer aktuell laufende Studie des Frankfurter Supply-Chain-Beraters Miebach Consulting sollen ab September Potentialfelder und Schwierigkeiten von Kooperationen zwischen Automobilzulieferern offenlegen, wie das Unternehmen mitteilt. Mit Informationen zu Kosteneinsparungen und Einsatzfeldern von Zuliefererkooperationen wolle man interessierte Unternehmen dabei unterstützen, bei Kooperationsabsichten die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Webasto-Chef Franz-Josef Kortüm sagte in einem Interview mit der Automobilwoche, dass steigende Rohstoffpreise und stärkere Auflagen bei der Kreditvergabe Risiken bergen würden. Die Zurückhaltung bei Kooperationen auf Zuliefererseite begründete Kortüm in dem Interview mit einem möglicherweise noch nicht genügend großen Handlungsdruck.
„Kooperationen sind beispielsweise in der Lebensmittelindustrie schon als probates Mittel gegen den steigenden Kostendruck erkannt. Allerdings stellen wir immer fest, dass nicht ein fehlender Druck Grund für das noch immer jungfräulich behandelte Thema Kooperationen ist. Es ist vielmehr die Unkenntnis über Chancen und Risiken und vor allem das fehlende Know-how bei der Umsetzung von Kooperationen“, so Sven Schürer, Studienleiter bei Miebach Consulting.
Eine Studienteilnahme ist unter http://www.surveymk.com/s/Kooperationsstudie möglich.
Die Studie wird bis Ende September laufen und im Rahmen des BVL Kongresses veröffentlicht. Jeder Teilnehmer erhält ein kostenloses Exemplar der Studie.
